Der VCG wurde 1996 in Zusammenarbeit mit dem Land Steiermark und der
Telekom Austria mit Unterstützung des Bundesministeriums vom ZID der Technischen
Universität Graz auf Initiative von Dr. J. Theurl (TU Graz) als
„BIGnet“ (Bildungsnetz Graz) ins Leben gerufen, um die
Grazer Studierendenheime mit den Grazer Universitäten
zu vernetzen und damit die Lern- und
Ausbildungszentren der Universitäten zu entlasten.
Nach Errichtung der Leitungen steigt das Land Steiermark als Förderer
aus, ab 2001 beteiligen sich aber auch die anderen Grazer Universitäten
an den Kosten (Leitungsmieten, Verwaltungsaufwand, Support) des VCG.
2006 kündigt die Telekom Austria an, daß ATM-Technologie auf den
veralteten Glasfasern nicht länger unterstützt wird, daher
sucht der ZID der TU Graz im Namen der Heime neue Provider für die
Verbindungen von den Heimen zum ACOnet-POP
an der TU Graz ab Mitte 2008.
Ende 2007 unterschreiben die Heime, die unter
diesen Bedingungen im VCG verbleiben wollen, dann selbst Verträge bei
Providern. Die kleinsten Heime scheiden aus dem VCG aus, dafür
tritt das Heim der Fachhochschule Joanneum in Eggenberg dem VCG bei, die
Bewohnerzahl mit VCG-Account überschreitet 4.000 und die FH Joanneum
beteiligt sich ebenfalls anteilsgemäß an den Kosten für
Hardware und Betrieb.
Die Services des VCG werden für die teilnehmenden Studierendenheime bzw. deren Bewohner (in erster Linie Studenten und Studentinnen, aber vereinzelt auch Schüler und Lehrlinge) einzig für Lehr- und Forschungszwecke erbracht, wobei es kein Anrecht auf Zugang zum VCG gibt.
Technischer Betreiber des VCG ist der ZID der Technischen Universität Graz, die
Hardware- und Personalkosten des VCG werden von den 4 Grazer
Universitäten und der FH Joanneum (s.u.) und die Internetanbindung
(im Rahmen von ACOnet)
vom Bundesministerium finanziert.
Die lokalen DFÜ-
(Leitungs-)kosten von monatlich EUR 150-400 (je nach Bandbreite) tragen ab
2008 (wie in allen anderen österreichischen
Universitätsstädten schon immer üblich) die teilnehmenden
Heime. Ob und wie diese Kosten den Heimbewohnern weiter verrechnet werden,
liegt im Ermessen des jeweiligen Heimes.
Aktueller (Stand Juli 2010) Finanzierungsschlüssel der
Universitäten für die Hardware- und Personalkosten im VCG:
Angegeben sind (jeweils in Prozent) die Bewohner insgesamt, die Bewohner
der VCG-Betreiber und der Kostenschlüssel der Betreiber (2008
festgelegt).
| Zugehörigkeit | insgesamt | Betreiber | Kosten |
| FHJ: | 6,8 | 8,2 | 8,0 |
| KFU: | 37,9 | 45,8 | 45,0 |
| KUG: | 2,5 | 3,0 | 3,0 |
| MUG: | 6,8 | 8,2 | 9,0 |
| TU Graz: | 28,8 | 34,8 | 35,0 |
| andere: | 17,2 | 0,0 |